Herzlich Willkommen

Die Natur und ihre Zyklen bestimmen das pädagogische Tun mit den Kindern. Unsere Vision ist es, Kindern in der Stadt Winterthur zu ermöglichen, umweltnah, moti-
viert, gesund, respekt- und sinnvoll zu lernen und zu leben. Wir bauen dabei unser Konzept auf folgenden Grundpfeilern auf:

  • Naturpädagogik
  • Freie Lernangebote
  • Handlungsorientiertes Lernen
  • Unstrukturiertes Spiel- und Lernmaterial
  • Der Lehrplan-21 des Kantons Zürich (Er bietet uns eine wunderbare Grundlage, die Lernziele in Form von Kompetenzen zu verfolgen)
  • Selbstwirksamkeit

Aktuelles

Text

Grosse Eröffnung der Naturschule Zauberhuet!

Am Montag 17. August hat die Naturschule offiziell ihre Tore geöffnet! Mit dem Puppentheater „Meerkönigs Zauberpinsel“
haben wir den ersten Schultag eingeläutet. Derzeit dürfen wir zehn Kinder, vom ersten Kindergarten bis zum zweiten
Schuljahr bei uns betreuen.

Wir freuen uns immer über Neuzugänge! Auch während des laufenden Schuljahres nehmen wir jederzeit neue Kinder bei
uns auf.

Zwei gwundrige Esel

Unsere Esel in den Ferien

Auch unsere Langohren brauchen einmal Ferien. Aus diesem Grund sind wir zu Beginn der Sommerferien alle zusammen
ins Melchthal (Kanton Obwalden) auf die Alp „obere Lachen“ gewandert.

Dort werden unsere geliebten Esel den Alpsommer mit Kühen und Ziegen an der frischen Luft verbringen.
Ab Ende September werden die drei wieder bei uns eintrudeln.

Über Uns

Lehrpersonen

Der Unterricht wird jeweils durch eine ausgebildeten Primarlehrperson und eine ausgebildete Kindergärtnerin
durchgeführt. Bei Bedarf stehen uns auch eine Heilpädagogin und DaZ-Lehrerin zur Verfügung.

Zudem stehen uns weiterhin unsere langjährigen Assistenten des HEKS-Visite zur Verfügung und werden
derzeit durch einen Praktikanten unterstützt.

Sunita, Tarzan + Felix

Sunita (geboren  im November 2000) ist eine katalanische Grosseselstute.
Tarzan (geboren  im Mai 2007) ist ein französischer Grosseselwallach.
Felix (geboren im März 2012) ist ein vorwitziger Zwergesel.

Alle drei sind sind wunderbare Therapie-Esel. Mit der Linda Tellington T-Touch-Methode sind Sunita, Tarzan
und Felix bestens vorbereitet um als Therapie-Esel zu arbeiten.

Alle Tiere sind sehr ausgeglichen, geduldig, achtsam und liebevoll im Umgang mit Kindern, Jugendlichen und
Erwachsenen. Die Esel lassen sich führen und reiten und können sogar einen Wagen ziehen. Zum Reiten auf
Sunita oder Tarzan wird eine eigens dafür entwickelte Therapie-Decke verwendet, die einen nahezu direkten
Körperkontakt ermöglicht. So können Blockaden, Ängste und Spannungen gelöst werden.

Unser Nachwuchs

Die 15-jährige Anna aus Winterthur macht derzeit bei uns ein Praktikum. Im Seemer Bote hat Sie etwas von
sich erzählt:

„Ich, Anna, 15 Jahre wurde gefragt, ob ich gerne die Esel-Naturschule besucht hätte. “Ja, sehr gerne!“ habe
ich geantwortet. Da kann ich meiner Kreativität und Fantasie freien Lauf lassen. Dort kann ich auch lernen
was mich interessiert und und nicht was mir jemand vorschreibt. Dass ich gerne draussen bin ist ein Vorteil.
Das Wissen über die verschiedenen Tiere, Bäume und Pflanzen ist ein sehr grosser Schatz, den man unbe-
dingt hüten muss.

Draussen zu sein und den Wald und die Natur zu entdecken war schon immer ein grosser Traum. Diese Gele-
genheit hat meinen Traum verwirklicht.“

Unsere Angebote

Die Idee

Uns ist es ein grosses Anliegen, die Kinder tatkräftig dabei zu unterstützen, dass sie später ihren Beitrag zur Fortentwicklung des
gesellschaftlichen und kulturellen Lebens leisten können.

Wir sehen es als eine wichtige Aufgabe, das Gelingen zu organisieren und nicht das Misslingen zu dokumentieren. Durch das
Tätigsein im Eselstall, das Pflegen und Beobachten der Hühner, das Bestaunen der Bienen im Bienenhaus, das Erleben der Jahres-
zeiten im Baumgarten und im Wald, das gemeinsame Kochen am Feuer, das Geschichtenhören und -erzählen, das Theaterspielen,
Singen und Tanzen sowie das gemeinsame Feste-Feiern werden Fertigkeiten entwickelt, die für das zukünftige Leben der jungen
Menschen zentral sind.

Unterrichtsräume

Der Unterricht findet im Freien statt. Die Natur, der Wald mit unserem Ast-Sofa und der Feuerstelle
sowie der Baumgarten sind unser Schulzimmer. Ausserdem dürfen wir gelegentlich
eine Töpferei, eine Schreinerwerkstatt und ein Malatelier mit ausgewiesenen Fachlehrern besuchen.

Zum Unterricht

Lesen, Schreiben und Rechnen werden im gemeinsamen Erleben, Spielen oder Kochen schon vor der Schule angeregt, ohne dass
sie explizit gelernt oder trainiert werden. Um den Kindern die Möglichkeit zu geben, nachhaltig in einen Fachbereich einzutauchen,
werden wir daher jeweils mehrere Wochen in der gleichen Thematik verbleiben (vergleichbar mit Projektwochen).

Je nach Jahreszeit gehören auch das Gärtnern, das Malen und Gestalten, Werken, Musizieren und Singen, Tanzen, Theaterspielen
und vieles mehr zu unseren grundlegenden Bildungszielen. Die Mathematik, z.B. das Zählen, die Grundrechenarten, die Reihen, die
geometrischen Formen, die Uhr – alle diese lassen sich sowohl im Baumgarten als auch im Wald aufs Beste erklären und vertie-
fen. Sprachkompetenzen, wie zum Beispiel angemessen zu kommunizieren, Lesen und Schreiben oder monologisches/dialogi-
sches Sprechen werden im Zusammenhang mit dem jeweiligen Thema mit Bewegung, Musik, Tanzen etc. unterstützt. Sprachför-
derung in allen Fachbereichen ist unser Ziel.

Lehrmittel

Das Unterrichtsmaterial für die verschiedenen Fachbereiche beziehen wir aus verschiedenen kantonalen Lehrmitteln. Ergänzend
benützen wir auch geeignete Hilfsmittel Fachspezialisierter Anbieter wie der WWF, welcher Materialien zum Unterrichten im
Freien in allen Fachbereichen zur Verfügung stellt, beispielsweise das Praxishandbuch «Draussen unterrichten».

Gruppengrösse und Team

Die Grösse der gesamten Kindergruppe (Kindergarten und Basisstufe) liegt bei maximal 15 Kindern. Die Gruppe wird von einer
ausgebildeten Kindergärtnerin jeden Tag (Désirée Stähli), an zwei Tagen pro Woche noch von einer Sozialarbeiterin und Naturpäd-

agogin sowie täglich von einer ausgebildeten Lehrperson für die Primarschule  unterstützt.
Regelmässig werden wir von einer zweiten Lehrperson unterstützt. Individuelle Eintrittsgespräche für einen späteren Einstieg
können laufend mit uns vereinbart werden.

Der Übergang vom Kindergarten in die Schule ist dabei fliessend. So kann ein Kind die Basisstufe ohne Druck und ohne Über- oder
Unterforderung innerhalb von vier Jahren durchlaufen. Der Übertritt findet nach Absprache mit den Eltern in die dritte Klasse der
öffentlichen Schule statt.

Unterrichtszeiten

Montag: 8:00–8:30 Auffangzeit 8:30–12:00 Unterrichtszeit
Dienstag: 8:00–8:30 Auffangzeit 8:30–15:00 Unterrichtszeit
Mittwoch: 8:00–8:30 Auffangzeit 8:30–12:00 Unterrichtszeit
Donnerstag: 8:00–8:30 Auffangzeit 8:30–16:00 gemeinsames Kochen und Mittagessen
Freitag: 8:00–8:30 Auffangzeit 8:30–12:00

Die Ferien richten sich nach den offiziellen Ferienplänen der Stadt Winterthur.

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